Weil alles in Bewegung bleibt

Innere und äußere Bedingungen von Lebensverhältnissen ändern sich, neue Fragen entstehen. Fachlich bringen sie neue Themen mit sich und führen zu neuen methodischen Ansätzen. Regelmäßige Fortbildungen sind uns darum ein Anliegen. So erhalten wir unsere Professionalität und Qualifikation aufrecht und entwickeln sie kontinuierlich weiter.

In kleinem Rahmen bieten wir Workshops oder Seminare auch für andere Fachfrauen zu aktuellen Themen unseres Arbeitsgebietes an und laden dazu Referentinnen ein. Wir sind auch selbst als Referentinnen und Podiumsteilnehmerinnen unterwegs, wenn es um Bereiche geht, auf die wir uns spezialisiert haben: Mit Vorträgen zu Aspekten von Frauengesundheit, zu unseren Konzept von „Mut tut gut! oder zu achtsamkeitsbasierten Verfahren.

 

Fortbildungsangebot Frühjahr 2018

Thema: Psychiatrieerfahrene Frauen und ihre Kinder:

Komplexe Hilfebedarfe, schwierige Parteilichkeiten Die Arbeit mit psychiatrieerfahrenen Eltern und deren Kindern gehört zu den heraus-forderndsten Aufgaben für alle beteiligten Fachkräfte, sei es in der Bezirkssozialarbeit, im Jugendamt, in der Jugendhilfe und den Hilfen zur Erziehung, ambulanten sozialpsych-iatrischen Hilfen oder auch in Frauenhäusern und Kinderheimen. Aber hier liegen auch enorme Chancen zur Prävention in Familien – für mehrere Generationen.

Leiterin: Polina Hilsenbek, Dipl. Psych., Psychologische Psychotherapeutin München

Termin: 16./ 17.03.2018
Freitag: 14.00 – 19.30 Uhr;
Samstag: 09.00 – 18.00 Uhr

Ziele:
• Stärkung der diagnostischen sowie der Handlungsfähigkeit
• Prävention von Eskalation, von Schädigung oder Fremdunterbringung von Kindern
• Sicheres Handeln in fachgerechter und effizienter Kooperation und Vernetzung Es wird an von Teilnehmerinnen mitgebrachten Fällen gearbeitet.

Inhalte:
• Kurzer Überblick über mögliche Störungsbilder
• Welche Auswirkungen können diese Störungen auf die Erziehungsfähigkeit haben?
• Wie kann sich das auf die Kinder auswirken und welche Bewältigungsstrategien von Kindern sind uns bekannt?
• Welche Ressourcen und unterstützenden Faktoren können von Familien genutzt werden?
• Professionelle Hilfe: Wie kann sie für die Familie hilfreich sein, welche Hindernisse Hilfe anzunehmen sind uns bekannt? Wie kann eine Annäherung und Zusammenarbeit gelingen?
• Kindswohlgefährdung § 8a: Wie können HelferInnen Gefahren erkennen und benennen? Wie lassen sich Elterngespräche konstruktiv gestalten?
• Zwei Sprachen, zwei Parteilichkeiten. Kooperation der Hilfesysteme Sozialpsychiatrie und Kinder-Jugendhilfe
• Zu viele Gefühle? Übertragung und Gegenübertragung, Umgang mit Teamphänomenen
• Allein geht’s nicht! Gegeneinander auch nicht! - Störungsangepasste Unterstützungssysteme, Aufbau von Netzwerken

Anmeldung: bis spätestens 16.02.2018 Teilnahmegebühr: 240,00 EUR Die Mindestteilnehmerinnenzahl beträgt 8.